Eine Million Glasfaserkunden von Deutsche Glasfaser: Ein Beleg für die Leistung des Mittelstands

Autor: Sinan Senyurt

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Kategorie: Allgemein , Breitband

1 Min. Lesezeit
Deutsche Glasfaser begrüßt den millionsten Kunden. Vlnr: Dr. Ufer, VATM; A. Genetsch, DG; Ruben Queimano, CCO DG; Staatssekretär Dr. Rose; Ortsbürgermeister Paul; Verbandsbürgermeister Bruchhäuser; R. Skrodzki, BREKO; Dr. Charisse, ANGA und Heike Michel als millionster Kunde. (Foto: Dominik Beyer.)
Deutsche Glasfaser begrüßt den millionsten Kunden. Vlnr: Dr. Ufer, VATM; A. Genetsch, DG; Ruben Queimano, CCO DG; Staatssekretär Dr. Rose; Ortsbürgermeister Paul; Verbandsbürgermeister Bruchhäuser; R. Skrodzki, BREKO; Dr. Charisse, ANGA und Heike Michel als millionster Kunde. (Foto: Dominik Beyer.)

Deutsche Glasfaser begrüßt den millionsten Kunden. Vlnr: Dr. Ufer, VATM; A. Genetsch, DG; Ruben Queimano, CCO DG; Staatssekretär Dr. Rose; Ortsbürgermeister Paul; Verbandsbürgermeister Bruchhäuser; R. Skrodzki, BREKO; Dr. Charisse, ANGA und Heike Michel als millionster Kunde. (Foto: Dominik Beyer.)

Berlin, 21. September 2026 – Mit der Aktivierung des millionsten Kunden setzt das ANGA-Mitgliedsunternehmen Deutsche Glasfaser heute ein sichtbares Zeichen dafür, wer den Glasfaserausbau in Deutschland tatsächlich voranbringt: Der Wettbewerb, der dort investiert, wo sich der Ausbau am wenigsten rechnet. Der Verband ANGA sieht in diesem Meilenstein einen Beleg für seine langjährige Position – und warnt zugleich davor, dass aktuelle gesetzliche Pläne genau diese Investitionsdynamik gefährden.

 

  • Kommunale und mittelständische Betreiber investieren fast doppelt so viel wie der Ex-Monopolist.
  • Rund 70 % der angeschlossenen Glasfaser-Haushalte in Deutschland gehen auf diese Wettbewerber zurück.
  • Sie erschließen überproportional den ländlichen und suburbanen Raum – dort, wo sich der Ausbau wirtschaftlich am wenigsten rechnet.

 

Netz der zwei Geschwindigkeiten

In Deutschland entsteht ein Netz der zwei Geschwindigkeiten. Homeoffice, Telemedizin und digitale Verwaltung hängen unmittelbar am Fortschritt des Gigabit-Ausbaus. Für die datenhungrige Familie des Jahres 2030 – mehrere parallele Streams, zwei Homeoffices, ein Gaming-Kind, alles gleichzeitig – entscheidet schon heute die Postleitzahl darüber, ob das Smart Home der Zukunft in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren zuverlässig funktioniert.

 

Der Mittelstand baut – ausgerechnet dort, wo es sich am wenigsten rechnet

Treiber des Ausbaus in der Fläche ist nicht der einstige Monopolist mit seiner weiterhin marktbeherrschenden Stellung. Es sind die kommunalen und mittelständischen Betreiber vor Ort. Sie investieren fast doppelt so viel wie der Ex-Monopolist. Rund 70 Prozent der tatsächlich angeschlossenen Glasfaser-Haushalte in Deutschland stammen von den Wettbewerbern. Der heutige Meilenstein von Deutsche Glasfaser ist ein weiterer Beleg für diese Entwicklung.

„Es war und ist es ein großer Glücksfall, dass in unsere Branche neue Investoren eingetreten sind, die frühzeitig an den technischen Fortschritt und die Glasfasertechnik geglaubt haben. Und die den Mut hatten, diese Herausforderung anzupacken“, sagt Dr. Peter Charissé, Geschäftsführer des ANGA.

 

ANGA-Fazit: Regulierung darf nicht die Falschen treffen

Ein Gesetz, das neue Pflichten vor allem den investitionsstarken Wettbewerbern auferlegt, statt den strategischen Doppelausbau der Telekom wirksam zu stoppen, bremst ausgerechnet die Zukunftsinvestitionen, die Deutschland beim Glasfaserausbau am dringendsten braucht. Der ANGA appelliert an die Politik, die Regulierung so auszurichten, dass sie den Ausbau in der Fläche stärkt, statt ihn zu gefährden.